Online Games steht für den englischen Begriff Computerspiele
In der heutigen Zeit haben weitaus mehr Menschen Internet als noch vor ca. 20 Jahren, von daher werden Online Games auch wesentlich öfter praktiziert. Vor allem bei der Jugend erfreuen sich diese Art von Spielen genauso wie Freegames nach wie vor höchster Beliebtheit. Einerseits ist es eine Herausforderung, den Computer besiegen zu wollen. Man setzt sich ein Ziel, strengt sich an und möchte sich selbst immer wieder übertreffen. Andererseits sind Online Games wie Drakensang eine wunderbare Möglichkeit, um soziale Kontakte zu knüpfen. Durch das Internet lernt man immer wieder Gleichgesinnte kennen, mit denen man seine Leidenschaft teilt. Zahlreiche jungen Leute besuchen am Wochenende öfters LAN-Parties, um dort ihr Hobby intensiv auszuleben. Auf einer LAN-Party werden mehrere Computer durch ein lokales Netzwerk miteinander verbunden. Die Teilnehmer liefern sich spannende Wettkämpfe, welche oft stundenlang andauern können. Dafür nehmen sie gerne mal eine schlaflose Nacht in Kauf. Es gibt sowohl öffentliche als auch private LAN-Parties. Die öffentlichen Parties sind kostenpflichtig, beinhalten aber dafür auch meistens Übernachtung, Verpflegung und Netzwerk. Privatparties hingegen sind persönlicher, weil man sich dort fast immer mit Freunden und Bekannten trifft und z.B. eine Runde Kultan spielt.
Vorurteile
Allerdings hat nicht jeder eine positive Meinung zum Thema Online Games. In den vergangenen Jahren wurde immer wieder über so manche traurige Ereignisse wie z. B. Vergewaltigung und Mord von Kindern oder Amoklauf an einer Schule in den Medien berichtet. Und leider neigen diese oft dazu, die Online Games für diese schrecklichen Taten verantwortlich zu machen - für den Fall, dass Zocken (umgangssprachlicher Begriff für das Spielen von Online Games) eins der größten Hobbies des jeweiligen Täters gewesen ist. Wann immer etwas Schreckliches passiert, muss man damit rechnen dass der Ruf von Computerspielen in Gefahr gerät und viel Schlechtes über sie geredet und geschrieben wird. Die Vorurteile gegenüber Hobbyzockern werden nicht weniger, da sich viele desinteressierte Leute erst gar nicht wirklich mit der Materie auseinander setzen um ernsthaft mitreden zu können.
Was sind Online Spiele?
Man sollte jedoch nicht vergessen, dass Online Games zwangsläufig Kampfspiele sein müssen. Schließlich gibt es so viele unterschiedliche Arten von Spielen, und manchmal ist eben eine gute Allgemeinbildung gefragt, Grundwissen in bestimmten Fachgebieten, Aufmerksamkeit oder auch Geschicklichkeit. Wer Online Games automatisch mit Brutalität in Verbindung bringt, sollte sich fragen ob diese Pauschalisierung tatsächlich sinnvoll ist und sich lieber ausführlich darüber informieren, bevor er ein Urteil abgibt.